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»» TM Lydiard&Co.Was ist Trainingsmix 2050 ? Arthur Lydiard war selber ein ganz guter Läufer bis hin zum Marathon, wo er neuseeländischer Meister in einer allerdings mäßigen Zeit, war. Er trainierte Olympiasieger und Weltrekordler und wurde zum Trainer der Trainer. Percy Cerutti war ein bekannter Trainer in Australien und hatte, wie Lydiard einen erfolgreichen Mix aus verschiedenen Trainingsbausteinen in seinem Laufprogramm. Cerutti-Natur-Methode (Australien)
Cross- und Tempolauf nach englischem Vorbild (Coe/Martin) Polnisches Gepäck-Lauftraining Afrikanische Methoden u.a. Keniagymnastik (modifiziert) O' Connel/Kostede Rasenlauf-Training nach Kneipp Hügellauf-Training ab 1960 modifiziert (Spies) Modifizierte "Keniagymnastik" (Laufschule PARKHÖHE/Spies) Rationelle Traingsplanung und Dokumentation (Petermann/Spies) Bausteine Ernährung & Regeneration u.a. nach Dr. Wolfgang Feil Artur Lydiards-Methoden
Wie ich schon erwähnt habe, lernte ich Arthur Lydiard im internationalen Jugendlager während der Olympiade 1956 in Melbourne kennen. Dort hielt er einen Vortrag. Einige Jahre später reiste er durch Europa und hielt hier Vorträge. Einer davon wurde auch vom DLV organisiert und bezeichnenderweise wurde Dr. van Aaken und seine Befürworter, darunter auch ich, ausgeladen! Ich war aber trotzdem im Vortragssaal, saß ganz hinten und bekam nicht viel mit. Da es aber die Broschüre von Lydiard " Meine Methoden im Mittel- und Langstreckenlauf" zu kaufen gab, konnten wir uns gut informieren. Es gab eigentlich keine neuen sensationellen Erkenntnisse. Den wöchentlichen long jog hatte Dr. van Aaken schon lange vorher propagiert. Das Tempolauftrainingwar etwas verwirrend. Neu waren für uns die Kilometerumfänge in der Vorbereitungsperiode von 100 Meilen pro Woche. Interessant waren die Hügelläufe, weil sie oft hintereinander wiederholt wurden und in einer Art "Sprungschritt" gelaufen wurden. Das "Tappering" schien Lydiards zur Meisterschaft entwickelt zu haben. Hierauf führe ich seine Erfolge bei Olympiaden und Weltrekordversuchen zurück. Seine Läufer waren auf die Minute topfit! Hier haben wir sehr viel gelernt, insbesondere das Timing mit der Superkompensation. Lydiards Läufer bewiesen, dass man trotz geringerer Grundschnelligkeit im langezogenen Endspurt schneller als Gegner mit besserer Veranlagung der Sprintleistung sein kann. Für uns waren die hohen Laufumfänge für Marathonläufer auf Straßen erst unerklärlich, bis wir hörten, dass mit Schuhen gelaufen wurde, die eine moosweiche Sohle hatten. Die gab es dann bald auch bei uns in Deutschland unter den Namen "Road Runner" von der Firma Brütting aus Nürnberg. Es gab Läufer, die bei Adidas und Puma unter Vertrag standen, aber mit Brütting-Schuhen liefen. Da wurden dann einfach die Logos überklebt! Ich besuchte Eugen Brütting immer auf der ISPO und musste mit seinen neuen Laufschuhen den ganzen Tag auf der Sportmesse rumlaufen und dann meine Meinung dazu sagen. Die Brüttingschuhe mit ihrer flachen moosweichen Sohle sind bis heute unerreicht und die heutigen "Monster-Laufschuhe" mit der Higtechdämpfung kommen da immer noch lange nicht mit! Lediglich die Firma Nike macht mit dem "Nike Free" und dem "Mayfly", dem leichtesten Laufschuh (?) mit 134 Gramm eine Ausnahme. Der soll aber nur 100 Laufkilometer aushalten. Stimmt nicht! Ich bin mit diesen Schuhen und ohne Socken über 1000 Kilometer gelaufen und u.a. 2004 den Athen-Marathon zu meinem 70. Geburtstag . Der Saisonaufbau bei Lydiard entsprach auch unserem zyklischen Jahresaufbau. Lediglich neu war die sogenannte Hügellaufperiode von sechs Wochen. Die Marathonläufer hatten eine spezielle Straßenlauf-Periode von 10 Wochen mit je 100 Meilen! Dieses Pferdetraining wie es der Trainer von Pavo Nurmi, der finnische Staatstrainer Lauri Pihkala genannt hätte, war nur mit den den speziellen Laufschuhen von Eugen Brütting (Road Runner) ohne Verletzungen möglich! Das Tempolauftraining stellte Lydard genau auf die Spezialdisziplin ein. Trainiert wurde das Renntempo- 2 bis 3 %! Was lehrte uns Lydiard?
Hier folgt ein interessanter Link auf den mich Christian aufmerksam machte :
Hier zeigen wir Bildtafeln aus unsereren Trainingsmix-Multimedia-Shwos (SportPerfect - BIGRUN)
Percy Cerutti-Natur-Methode (Australien) Cerutti Trainingsauffassung war ein Trainingsmix, der noch mehr Bausteine enthielt, als wir wir zur Zeit in unserer Methode anwenden. Sein Trainingsgelände war die Natur aber auch sehr viel Rasen-Bahntraining wurde gemacht. Cerruti wurde als Naturschwärmer bezeichnet. Das kommt wohl auch daher, dass einer seiner besten Schüler, John Landy, sein Hobby ab und zu mit dem Fangen von Schmetterlingen verband. Stundenlang und meilenweit soll Landy mit dem Fangnetz hinter den bunten Faltern hergelaufen sein.
Doch nun zurück zu Cerruti ! Er hatte in Portensa sein Trainingscamp. Dort, direkt am Meer, lief er mit seinen Jungs fast nur in der freien Natur. Tempoläufe wurde im Gelände, am Strand oder auf Grasbahnen durchgeführt. Es waren echte reine Naturbüschen die er trainierte. Gegessen wurde Naturkost. Eine Spezialität waren Läufe die Sanddünen rauf und runter. Eigentlich war sein Lauftraining ein langes Fahrtspiel. Elliot lief dabei bis zu 100 Meilen (das haben wir doch schon mal gehört?) pro Woche. Geradezu unglaublich war Landys Vorbereitung auf den Meilen-Weltrekord. Fast täglich wurde ein knallhartes Intervall-Tempolauftraining durchgeführt. Meistens 400 Meter - Intervalle. Bis zu zehn unter 59 Sekunden und bis zu 20 in ca. 61 Sekunden. Aber auch Tempo-Wiederholungsläufe über 800/100 Meter und 3/4 Meile standen auf dem Programm. Was lehrte uns Cerutti? Der Meyer und Meyer Verlag in Aachen hat jede Menge Bücher zu diesem Thema im Angebot! Verarbeite diesen Abschnitt... laufe eine Woche und dann nehme Dir den nächsten Abschnitt vor!
Videoclip zum Hügellauf-Training von Arthur Lydiard http://www.lydiardfoundation.org/training/hilltrainingdvd.aspx Achtung! Wir haben in den sechziger Jahren das harte Hügellaufen nach Lydiard wegen der Verletzungs- ist das auf 3 PowerPoint-Tafeln dargestellt. Unser Video-Clip enthält auch den Hügellauf... aber auch hier wird zu hoch gesprungen. Es ist nicht einfach, den vor mir konzipierten f l i e g e n d e n Schritt durchzuführen. Mit viel Übung klappt es und die schwebst beim Laufen! Wenn Du mal das Gefühl haben willst, beim Laufen zu fliegen solltest Du: > Dein läuferisches Idealgewicht aufweisen > Deine Bestform haben > Das Idealtempo treffen (Streckenabschnitt im Verhältniss zur Gesamtstrecke und nicht übersäuert sein. Wenn Du Dein Rennen gut eingeteilt hast, kann das sogar im Endspurt sein! Dann läufst Du die letzte Runde nahe an Deiner 400 Meter Bestzeit! Kaum zu glauben aber es stimmt! > ... einen Deiner glücklichen Tage im langen Läuferleben NS: Ich hatte das Glück einige Male zu fliegen... es ist ein unbeschreibliches Gefühl!
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